Hundeschule ist eigentlich der falsche
Begriff, denn in erster Linier ist es eigentlich eine Ausbildung für den
Hundehalter. Für uns ist es sehr wichtig, Ihnen den richtigen Umgang mit
Ihren Hund zu vermitteln, damit sie gerüstet sind für das enge
Zusammenleben für die nächsten Jahre.
Daher brauchen wir Ihre Motivation, viel über
Ihren Hund in Bezug auf Erziehung, Haltung, Spiel-, Sozial- und
Auslaufverhalten kennen zu lernen.
Ca. 6-8 Hundeführer mit Ihrem Hund werden alle zur gleichen Zeit
in lockerer Athmosphäre geschult
und das 45 Minuten lang (vorher und nachher wird gespielt). Je nach
Konzentration werden kl. Pausen eingelegt. Wir haben unsere Augen
überall, uns entgeht nichts und Sie werden freundlich darauf hingewiesen
einen Fehler zu korrigieren. Eine ganze Gruppe zu leiten ist nicht
einfach, wir machen es schon über 10 Jahre mit sehr viel Erfolg. Es
bringt viel Spaß und jeder kann mitmachen.
Ziel ist es, das der eigene Hund lernen soll, neben seinem
Spielpartner, seine Konzentration auf seinen Besitzer zu lenken und somit
unter Ablenkung Befehle auch gerne entgegen nimmt. Denn genau diese
Situation begegnen wir auf dem alltäglichen Spaziergang nur zu genüge. In
einer Übungsstunde erhalten sie wertvolle Tipps, die sie auch Zuhause und
auf dem Spaziergang fortwährend üben sollten.
Meine
Ausbildung läuft ohne jegliche Form von Gewalt ab, d. h. keinen Leinenruck,
kein hinschmeißen des Hundes bei Platzübungen oder hinten runterdrücken bei
Sitzübungen. Kein anschreien des Hundes. Von anderen Schmerz zuweisenden
Mitteln ganz zu schweigen. Würger oder Stachelhalsband gehören in den Müll.
Es geht auch alles anders ! Wir lernen mit der "unsichtbaren Leine".
Positives Verhalten wird bestärkt
durch Futtermotivation oder Spielfrequenzen und negatives Verhalten wird
einfach ignoriert. Natürlich gehört zu jedem Hund auch ein Abbruchsignal
(Die meisten sagen "Nein"). Sie werden lernen dieses Signal richtig
einzusetzen.
Was das Kasernenhof-Gebrüll anbelangt: Ich
war schon immer daran interessiert mit Menschen richtig umgehen zu können.
Reiner Menschenverstand reichte da nicht ganz aus, es ging darum wie ich dem
Menschen etwas übermitteln kann und habe daher in meiner Berufslaufbahn den
Ausbilder-Eignungsschein (4. Teil der Meisterprüfung) mit Diplom absolviert.
Es ist wichtig für mich, den Besitzern etwas bei zubringen, damit sie es an
Ihrem Hund richtig umsetzen können. Ich sorge auch dafür, das es in
meinen Gruppen absolut harmonisch und friedlich abläuft. Ich vermeide
"Vereinsgeläster" oder andere Unstimmigkeiten.
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